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Über

Künstlerresidenz in Esch-sur-Alzette, die allen zeitgenössischen künstlerischen Disziplinen offensteht.

Mit seinen 7 Atelierwohnungen und gemeinschaftlichen Räumen ist das Bridderhaus ein Ort für die Künstler. Es steht dem Publikum offen bei Ausstellungen, Performances, Vorträgen und Begegnungen.

Das Bridderhaus umfasst das historische Gebäude und seinen ursprünglichen Anbau, genannt Apdikt, einen äußeren Hof sowie eine moderne, ökologisch in Holz gebaute Erweiterung (Annex), die durch Stege mit dem Hauptgebäude verbunden ist. Dort befinden sich 7 Wohnungen für die Künstlerresidenzen (Wohnung und Arbeitsbereich), davon eine für Personen mit eingeschränkter Mobilität und eine für Familien, sowie 5 unabhängige Ateliers, modulierbare Ausstellungsräume, ein großer modulierbarer Saal und eine Gemeinschaftsküche. Die Annex verfügt über eine Wohnung für Personen mit eingeschränkter Mobilität und ein auf die Terrasse und den äußeren Hof gehendes Restaurant für Künstler und Besucher.

Die Geschichte des Bridderhaus

Das im Jahr 1878 von den Direktoren des Stahlwerks der Familie Metz gebaute Bridderhaus (Brüderhaus) war zunächst ein Hospital. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden von der Fondation Norbert Metz zwei Mönche in die Leitung des Krankenhauses berufen, das damals vierzig Betten umfasste und auf der Höhe der damaligen Medizintechnik stand. Nach dem Bau des Centre Hospitalier Emile-Mayrisch wurde das Bridderhaus ein Erholungsheim für die Rentner und Invaliden der ARBED. 1963 übergab die ARBED das Gebäude an die Stadt Esch-sur-Alzette, die das Eigentum an den Staat weitergab. Das Haus wurde bis ins Jahr 1981 von Mönchen weitergeführt, anschließend bis 2010 von der Fondation Servior und der Fondation Hellef Doheem bis es geschlossen wurde. 2018 wurde das Bridderhaus in die Zusatzliste der zu schützenden Bauten (Inventaire Supplémentaire des bâtiments) aufgenommen und steht seither aufgrund seiner architekturhistorischen und künstlerischen Bedeutung unter staatlichem Schutz. Im Rahmen von Esch2022 - Europäische Kulturhauptstadt beschloss die Stadt Esch-sur-Alzette, daraus einen Ort für Künstlerresidenzen zu machen. Die Renovierungs- und Umbauarbeiten wurden an das Büro von Beng Architectes übergeben, die eng mit den staatlichen Denkmalschutzbehörden zusammenarbeiteten.