Luan Lamberty
Luan Lamberty entwickelt ein künstlerisches Schaffen an der Schnittstelle zwischen Malerei und Animation. Sein bildnerisches Universum, das von Figuren und Räumen des Alltags geprägt ist, erforscht soziale Interaktionen, zwischenmenschliche Beziehungen und das Unausgesprochene.
Im Rahmen eines „Bridderhaus hors-les-murs“-Residenzprogramms am Technischen Gymnasium in Lallange wird der Künstler seine Forschungen im Austausch mit den Schülern und ihrem Umfeld fortsetzen. Als Ausgangspunkt dient ihm dabei insbesondere die Schulordnung der Schule, die die Verhaltensregeln, Rechte und Pflichten festlegt, die zu einem positiven und wohlwollenden Schulklima beitragen. Eine Klasse der 8. Jahrgangsstufe mit dem Wahlfach Kunst wird den Prozess insbesondere durch Austausch, Experimente und gemeinsames Schaffen begleiten. Die Residenz wird zudem in den Schulalltag integriert und fördert so die Begegnungen zwischen dem Künstler und der gesamten Schulgemeinschaft. Die Sichtweisen, Erfahrungen und Vorstellungswelten der Jugendlichen werden so die künstlerische Praxis von Luan Lamberty bereichern und zur Entwicklung neuer Werke beitragen.
In Zusammenarbeit mit dem Technischen Gymnasium Lallange.
Diese Künstlerresidenz außerhalb der eigenen Räumlichkeiten orientiert sich am Konzept der Résidences d’artistes en milieu scolaire (Künstlerresidenzen an Schulen, RAMS), das von der Fondation Sommer entwickelt wurde. Ziel dieser Initiative ist es, Kunst und Bildung einander näherzubringen, indem das künstlerische Schaffen in den Mittelpunkt des Schulalltags gestellt wird. Durch den Dialog schaffen die Residenzen einen Rahmen, in dem Ideen entstehen, Fragen aufkommen, Wissen auf neue Weise ausgetauscht wird und gemeinsam neue Perspektiven entwickelt werden. Im Laufe des Austauschs zwischen dem Künstler bzw. der Künstlerin und der Schulgemeinschaft fließen deren Erfahrungen und Sichtweisen in den Schaffensprozess ein.






