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Louisa Clement

Deutschland •
05.10.2026 - 03.12.2026

Die Künstlerin Louisa Clement beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Frage, was es bedeutet, in einer von technologischem, wissenschaftlichem und politischem Wandel geprägten Zeit Mensch zu sein. Mit Fotografie, Video, Installation und Skulptur untersucht sie die Grenzen zwischen Körper und Technologie, Realität und digitaler Welt sowie Selbstbestimmung und Fremdbestimmung. Arbeiten wie representative (2021), ein KI-gesteuerter Roboter-Klon ihrer selbst, Compression (2023), Believers (2023), candid (2024) und Body of Knowledge (2024) setzen sich mit künstlicher Intelligenz, Biotechnologie, Körperlichkeit, Wissen, Identität und Verletzlichkeit auseinander. Dabei hinterfragt Clement zunehmend, was geschieht, wenn Wissen, Erinnerungen und Teile unserer Identität aus dem Körper ausgelagert und an technologische Systeme übergeben werden.

Während ihrer Zeit im Bridderhaus möchte sie diese Auseinandersetzung mit der Entkörperlichung vertiefen und untersuchen, was der eigene Körper heute bedeutet, wo seine Grenzen liegen und wie sich diese durch technologische, emotionale und digitale Entwicklungen verändern. Im Zentrum steht die Frage, wie wir uns selbst und unseren Körper verorten können, wenn die Grenzen zwischen physischer und digitaler Existenz zunehmend verschwimmen.